Amalgam

      "Amalgam macht erst psychisch krank, dann körperlich
        Dr. Max. Daunderer, München. 
        (Quelle: "Amalgam", 1993 Ecomed Verlagsgesellschaft)

 

Definition    Anwendungsgeschichte    Die Amalgam-Debatte    Anzeichen von Quecksilbervergiftungen    Die Auswirkungen

 

Definition
Amalgam ist ein Gemisch aus flüssigem Quecksilber und einem aus mehreren Werkstoffen bestehenden Pulver. Es hält seit mehr als 150 Jahren Wissenschaftler in aller Welt in Atem. 

 

Anwendungsgeschichte
1819 wurde Amalgam in Großbritannien zuerst eingeführt, aber die Anwendung wurde bald darauf wieder verboten. In Amerika wurden Zuwiderhandlungen zeitweise sogar mit Gefängnis geahndet. 

Schon damals wurden viele neu auftretende Krankheiten mit der Verwendung von Amalgam in Verbindung gebracht. Dennoch wurde das silberne Zeug einige Jahre später abermals zugelassen.

Im Jahre 1926 wurde von Professor Alfred Stock eindringlich auf die immense Gefährlichkeit dieser Zahnfüllungen hingewiesen, weitere Wissenschaftler folgten seinem Beispiel. Die Kritik der Öffentlichkeit an dem schädlichen Zahnfüllmaterial nahm erheblich zu und hätte nicht der 2. Weltkrieg begonnen, würde heute wohl niemand mehr von Amalgam reden. 

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Die Amalgam-Debatte
Nie wurde die Diskussion um Amalgam heftiger geführt als heute. In all den Jahren der Amalgamanwendung wurde von vielen Menschen aufgrund der zu befürchtenden Gesundheitsschädigungen, ein sofortiges Verbot von Amalgam gefordert. 

Nichtsdestotrotz ging die Vergiftung von Abertausenden von Menschen weiter, niemand glaubte den Warnungen. Noch immer werden jedes Jahr Millionen von Menschen ungefragt zu Amalgamträgern. Aufklärung über mögliche Folgeschäden gibt es nur bei ganz wenigen Zahnärzten. 

Patienten, die Amalgam für ihre Krankheiten verantwortlich machen, werden von rücksichtslosen Ärzten und Wissenschaftlern abgefertigt, man unterstellt ihnen Phobien und lässt sie mit ihren Problemen links liegen. Auch Behörden und Politiker tun sich schwer, der Wahrheit ins Auge zu blicken. 

Ich gehöre ebenfalls zu diesen von Politikern und Ämtern enttäuschten Menschen. Zu lange wurde geschwiegen und das Problem Amalgam abgewiegelt. 

Daher entschloss ich mich, mit meinem Buch Amalgam - Mitgift der Menschheit einen konkreten Beitrag zu der nie endenden wollenden Geschichte zu leisten. 

Amalgam hat, nach meiner Auffassung, bedrohliche Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen, insbesondere für die intestinalen Organe. Nach meiner Erfahrung gibt es reelle Zusammenhänge zwischen einer Quecksilbervergiftung durch amalgamgefüllte Zähne und den Krankheiten Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

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Anzeichen von Quecksilbervergiftungen

Nach Auffassung von Dr. Thomsen sind im Falle einer Amalgamvergiftung folgende Symptome zu erwarten:

Allgemeine Symptome: Zittern, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, rasche Ermüdung, allgemeine Mattigkeit, herabgesetztes Reaktionsvermögen
Nervensystem: Nervenerkrankungen an Gehirnnerven, Zentral-Nervensystem und vegetativem Nervensystem, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwund, verminderte Aufnahmefähigkeit, Erethismus mercurialis (= krankhafter Reiz- oder Erregungszustand)
Psychische Symptome: Missmut, Gereiztheit, Unruhe, Depression, Suizidgedanken
Therapieresistenz bei: Erkältungskrankheiten, Angina tonsilaris (Rachenmandelentzündung), Schnupfen, Nebenhöhlenentzündung
Kopf: Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsneuralgie, Zungenbrennen, Trockenheit im Mund, Aphthen (weißliche, mit rötlichem Rand auftretende Defekte der Mundschleimhaut), Zahneindrücke an den Zungenrändern, Metallgeschmack im Mund, Nackenkopfschmerzen, Schwindel
Ohren: Ohrgeräusche
Augen: Unklare Sehstörungen, Iritis, Ödeme an den Augen, Flimmern
Lunge: Bronchialasthma
Herz: Herzrhythmusstörungen
Magen-Darm: Magen-Darmentzündung, Erbrechen, Durchfall, Stuhlzwang, Colitis Ulcerosa (Dickdarmentzündung)
Blase: Harnzwang, Blasenentzündung, entzündliche Reizung der Blasenmuskulatur
Haut: Haarausfall, Hautjucken, Hautausschläge, lokalisierte Erytheme (Schmetterlinksmuster)
Gelenke: Gelenkschmerzen, rheumatische Störungen

(Erstveröffentlichung: Dr. J. Thomsen, Dt. Zeitschr. f. Biolog. Zahnmed. Nr. 1/1986)

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Die Auswirkungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronische Erkrankungen des Magendarmtraktes. Ihr Hauptmerkmal ist ein schubweiser Verlauf: nach einer Krankheitsphase können Monate oder Jahre vergehen, bevor die Krankheit sich erneut bemerkbar macht. Weltweit leiden schätzungsweise mehr als eine Million Menschen an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa

Auch längere rückfallfreie Zeiten bedeuten nicht eine Heilung der Krankheit, die Möglichkeit eines neuen Krankheitsschubes bleibt bestehen. Oft sind blutig-schleimige Stuhlentleerungen festzustellen, da die entzündlichen Stellen der Darmschleimhaut aufgrund erhöhter Durchblutung breitflächig bluten. Verschlimmern sich die Entzündungen, dann ist mit Analfisteln, Perforation der Darmschleimhaut und Rissen im Enddarmbereich zu rechnen. Während Morbus Crohn den gesamten Magen-Darmtrakt befallen kann, beschränkt sich die Ausdehnung von Colitis ulcerosa vorwiegend auf den Dickdarm.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind entzündliche, in Schüben auftretende Erkrankungen des Verdauungstraktes, deren Ursache bis heute nicht bekannt ist - oder besser gesagt: war. Denn jeder vernünftige Mensch wird, nachdem er Amalgam - Mitgift der Menschheit gelesen hat, einsehen, dass am Ursprung dieser Krankheiten Amalgam an erster Stelle steht, ein höchst bedenkliches Material, das seit fast zwei Jahrhunderten vorbehaltlos für Zahnfüllungen verwendet wird. 

Amalgam - Mitgift der Menschheit wendet sich hauptsächlich an Patienten der erwähnten Krankheiten. Darüber hinaus sind alle Menschen angesprochen, die an Erkrankungen des Verdauungstraktes leiden. Ebenfalls miteinzubeziehen sind alle entzündlichen Erkrankungen des gesamten Organismus, besonders solche, die schubartig verlaufen und deren Ursache nicht bekannt ist. 

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